Manche Menschen benötigen ein Plus an Zink
Vegetarier, Diätende, Gestresste müssen aufpassen
Viel Obst, Gemüse und Salat zu essen – das ist zweifelsohne gesund! Vegetarier, also alle, die sich ausschließlich mit pflanzlichen Produkten ernähren, laufen jedoch Gefahr, zu wenig Zink zu sich zu nehmen. Denn dieses Spurenelement steckt vor allem in Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Personen, die häufig Diäten durchführen, sind ebenfalls nicht selten mit Zink unterversorgt.
Auch alle, die sich, vielleicht bedingt durch Alltagsstress und Zeitmangel, häufig von Fertiggerichten, Konserven und Fast Food bzw. besonders einseitig ernähren, können mit Zink unterversorgt sein.
Als ausgesprochene Zinkräuber gelten Alkohol und phosphathaltige Softdrinks wie Limonaden und Cola-Getränke. Alkohol ist dabei doppelt gefährlich: Es erhöht die Zinkausscheidung über die Niere – und gleichzeitig verbraucht unser Körper Zink zur Bildung des Enzyms, das den Alkohol abbaut.
Ältere, Schwangere, Sportler sind Zink-Risikogruppen
Eine weitere Zink-Risikogruppe sind ältere Menschen: Sie haben häufig weniger Appetit und schränken die Vielfalt ihrer Lebensmittel ein – diese reduzierte Kost enthält dann oftmals nicht mehr genügend Zink.
Bestimmte Medikamente können die Zinkausscheidung über die Nieren verstärken! Vorsicht ist vor allem bei Abführmitteln und Entwässerungstabletten geboten.
Ein Plus an Zink benötigen auch Schwangere und stillende Mütter. Auch wer intensiv Sport treibt und regelmäßig die Sauna besucht, kann einen erhöhten Zinkbedarf haben – denn bei diesen Aktivitäten wird über den Schweiß vermehrt Zink ausgeschieden.