Zinkmangel hat viele Gesichter

Viele Menschen sind leider nicht optimal mit dem lebenswichtigen Spurenelement versorgt. Bereits ein leichter Zinkmangel kann die Abwehrkräfte schwächen, denn das Immunsystem ist bei seiner Arbeit auf Zink angewiesen. Wer also dauernd erkältet ist oder andere Infektionen durchmacht, könnte mit Zink unterversorgt sein.

Unter einem Zinkmangel können außerdem Haut und Haare leiden: Anzeichen wie diffuser Haarausfall, Hautprobleme und schlecht heilende Wunden könnten auf eine Mangelversorgung mit Zink hinweisen. Darüber hinaus könnte sich auch hinter Geruchs- und Geschmacksstörungen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust ein Zinkmangel verbergen.

In der Regel kann jeder, der Lebensmittel sorgfältig auswählt, vielseitig zusammenstellt und schonend zubereitet, seinen Zinkbedarf abdecken. Einige Personengruppen haben jedoch einen erhöhten Bedarf: Für sie kann eine ausreichende Versorgung mit dem lebenswichtigen Mikronährstoff nicht immer gewährleistet sein. Eine Extra-Portion Zink kann für diese Menschen sinnvoll sein, um Mangelsymptomen vorzubeugen:

  • Allergiker
  • Schwangere und Stillende
  • Sportler und Menschen, die häufig in die Sauna gehen
  • Menschen mit hohem Stresspegel
  • Schwerarbeiter
  • Menschen, die sich sehr einseitig ernähren oder häufig Diäten durchführen
  • Vegetarier
  • Personen, die viel Alkohol trinken